bis dahin

wenn ich dich finde

dein ich in dir drin

deinen mann im kinde

den tieferen sinn

den grund deines glückes

den frust deiner tränen

das was dich entzücket

einen platz dich zu zähmen

ganz tief ein gefühl

für mich ganz allein

ganz ohne kalkül

tiefe lust bei mir zu sein.

dann würd ich dir zeigen

du hast mich verhext

ich würd dir beweisen

was tief in mir steckt

dann würd ich’s dir sagen

doch so bleibts für mich

bis dahin werd ich bewahren:

ich liebe nur dich.

 

11.7.07 21:15, kommentieren

dienstagnacht

felsen

nackte füße

sternenhimmel

 

blicke

kalte hände

sonnenaufgang

 

wind

warme worte

gedankenaustausch

 

nacht

kurzes reden

freundschaftsbeginn

 

gefühl

kleine träume

zukunftschancen?

8.7.07 01:04, kommentieren

selbst zerstört

Wenn du ganz alleine bist,

keiner auf deiner Seite ist,

alles einfach unschaffbar scheint,

tief in dir dein herz laut weint,

dann kommt es.

 

Wenn du nicht weiter weißt,

weil es dich innerlich zerreisst,

deine seele sich selber hasst,

du denkst du hast das wichtige verpasst,

dann kommt es.

 

Wenn du dich selbst am Boden findest,

dich einfach nicht mehr überwindest,

wenn alles an dir was vermisst,

dich die ganze Welt vergisst,

dann kommt es.

 

Wenn du glaubst du kannst es nicht,

du schreibst alleine ein Gedicht,

so sitzt du da, total allein,

niemand möchte bei dir sein,

dann kommt es.

Dann ist es da.

Ganz leis – nein laut!

Du merkst wie es dir eine runter haut.

Die Angst, das Fernweh, der Versuch, zu fliehn, aus der Welt, die völlig du hasst – vor allem dich selbst.

 

15.3.07 22:27, kommentieren

wach geträumt

Nachts liegt sie wach,

kann einfach nicht schlafen.

Ich küsse sie sacht,

sie spürt meinen atem.

Mein blick ruht auf ihr,

meine lippen zum kuss,

direkt an ihrer stirn,

jede angst weggehuscht.

Die hand über ihr haar,

ihr körper in meinen armen,

ganz sanft liegt sie da,

über uns leichte fasern.

Der Mond sieht hinab,

beobachtet uns zärtlich,

ich hab nachgedacht,

flüstere zu ihr zärtlich:

Schlafe ein meine Fee,

es ist alles in Ordnung,

ich werde nicht gehen,

vertrau auf meine Worte.

Wenn du morgen erwachst,

Sonnenstrahlen dich kitzeln,

halt ich dich noch ganz fest,

niemand kann dir was tun.

So schläft sie ganz leicht,

direkt in des Prinz Armen,

bis der Traum von ihr weicht,

sie gehen so schnell wie sie kamen.

 

4.3.07 00:39, kommentieren

Geburtstag

Wenn man nun Geburtstag hat,

Dann findet was Besond´res statt.

Man blickt zurück auf Jahr und Tag,

denkt zu manchem „das war stark“

und anderes, das wiederum,

findet man ganz peinlich dumm.

 

Wenn man nun Geburtstag hat,

Dann findet was Besond´res statt.

Man blickt auf lauter Freundlichkeiten,

erinnert sich an all die Zeiten,

in denen man nicht alleine lachte,

mit Freunden schöne Sachen machte.

 

(Wenn man nun Geburtstag hat,

dann findet was Besond´res statt.

Fremde gratulieren herzlich,

während gar und ganz doll schmerzlich,

Vertraute einen kalt vergessen,

die Torte nun allein zu essen.

 

Wenn man nun Geburtstag hat,

dann findet was Besond´res statt.

Die Sonne scheint für dich allein,

so sollt es alle Tage sein.

Ob Freund, ob Feind, das ist egal,

trifft doch auf dich ein jeder Strahl. )

 

Wenn man nun Geburtstag hat,

dann findet was Besond´res statt.

Es ist ein tag um nachzudenken,

um sich und andre zu beschenken.

Zum einfach pures glück genießen

Zum gute-Laune-um-sich-schiessen.

 

Denk zurück an all die Jahre,

denke dran, im Herz bewahre

was es sich aufzuheben lohnt.

wirst du Zukunft .nicht verschont.

Dann hast du einen Schatz im Herz,

komme auch ein jeder Schmerz.

 

 

 

(Wenn man nun geburtstag hat,

dann findet auch nix andres statt,

als jeder tag, zum glückversprühn,

man sollte sich immer bemühn.

Bereuen muss man dann kaum mehr,

fällt der geburtstag nicht mehr schwer. )

3.3.07 19:08, kommentieren

be confused

Weiss nicht vor, und nicht zurück,

hast du mich gestern noch entzückt,

machst du mich heute schon verrückt.

Weiss nicht wolang, weiss nicht wohin,

war gestern doch noch alles drin,

find ich heut in nichts den Sinn.

Weiss nicht was falsch, weiss nicht was wahr,

gestern war es alles klar,

heute ist es nicht mehr da.

Manchmal, weiss ich nicht, wo mir der Kopf steht,

wie das mit dem Leben geht,

wo ich finde, was ich suche,

und, was überhaupt ich nicht finden kann.

Heute will ich sterben und morgen…

Morgen die Welt retten.

2 Kommentare 24.2.07 17:27, kommentieren

Revolution


Die Augen verschlossen, die Lippen gepresst,
hinter dem rücken die Arme verschränkt.

Die Hände gebunden, die Nase verstopft,
starr auf den Asphalt den Blick gerichtet.

Die Knöchel gefesselt, die Gedanken gefangen,
stumpf alle Sinnesreize ignoriert.

So steht der Mensch da.
Und schweigt.

Ohne Regung wegschauen,
Angst vor der Wahrheit,
Zu Faul zu Tun,
kein Sinn für Zukunft.

„Revolution“ haben sie geschrieen,
„für eine bessere Welt“.
Sie haben es sich so einfach vorgestellt.

ZU einfach?

Der Mensch steht nur da.
Verschlossen, gepresst, verschränkt.
Gebunden, verstopft, gerichtet.
Gefesselt, gefangen, ignoriert.

So steht der Mensch da.
Und schweigt.
Die Freiheit vergessen im Alltag unserer Zeit.
Die Liebe missachtet.
Fehlende Leidenschaft für unsere Welt.

Nur eine Bewegung - und nein.

Der Mensch steht nur da.
Und schweigt

1.2.07 18:50, kommentieren