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Lisa reimt

So Stephan,

hier ist mein neuer Blog! Nur, damit ich deinen nicht mit meinen Gedichten zumüll.

Natürlich ist er auch für die ganzen Prinzen und Prinzessinen, an die meine literarischen Ergüsse gerichtet sind, weil ich sie so lieb hab.

Los gehts!

 

Lisa   

1.2.07 18:45, kommentieren

Revolution


Die Augen verschlossen, die Lippen gepresst,
hinter dem rücken die Arme verschränkt.

Die Hände gebunden, die Nase verstopft,
starr auf den Asphalt den Blick gerichtet.

Die Knöchel gefesselt, die Gedanken gefangen,
stumpf alle Sinnesreize ignoriert.

So steht der Mensch da.
Und schweigt.

Ohne Regung wegschauen,
Angst vor der Wahrheit,
Zu Faul zu Tun,
kein Sinn für Zukunft.

„Revolution“ haben sie geschrieen,
„für eine bessere Welt“.
Sie haben es sich so einfach vorgestellt.

ZU einfach?

Der Mensch steht nur da.
Verschlossen, gepresst, verschränkt.
Gebunden, verstopft, gerichtet.
Gefesselt, gefangen, ignoriert.

So steht der Mensch da.
Und schweigt.
Die Freiheit vergessen im Alltag unserer Zeit.
Die Liebe missachtet.
Fehlende Leidenschaft für unsere Welt.

Nur eine Bewegung - und nein.

Der Mensch steht nur da.
Und schweigt

1.2.07 18:50, kommentieren

Zweifel der Nacht

schwar ist die nacht,

allein im dunkel gewacht,

nachgedacht.

 

weit war das land,

zu zweit durch felder gerannt    

hand in hand.

 

weich war das feld,

hinein das picknick gestellt,

unsere welt.

 

rein war die luft,

die nasen voll sommerduft,

ausgeruht.

 

die sonne am bauch,

und deine hand auch,

ein atemhauch.

 

warm war der kuss,

die liebe dabei ein muss.

amors schuss.

 

das pure glück,

dann fahr ich zurück,

zurück in mein zimmer,

die fantasie macht es schlimmer.

einsam allein,

nur mit dir will ich sein.

 

schwarz ist die nacht,

allein im dunkel gewacht,

nachgedacht.

 

so vergeht die zeit,

ich bleibe bereit.

und warte.

auf dich.

oder doch nicht?

plötzlich zweifle ich.

 

 

 

 

1.2.07 19:11, kommentieren

Mein Prinz

Die Prinzessin blickt aus dem Glassarg die Zwerge an und wartet geduldig auf ihren Prinzen.

 

irgendwann wird er kommen, der prinz mit dem weissen pferd... und ich werde die richtige schuhgröße haben. und dann... dann werde ich heiraten.

 

1.2.07 19:14, kommentieren

be confused

Weiss nicht vor, und nicht zurück,

hast du mich gestern noch entzückt,

machst du mich heute schon verrückt.

Weiss nicht wolang, weiss nicht wohin,

war gestern doch noch alles drin,

find ich heut in nichts den Sinn.

Weiss nicht was falsch, weiss nicht was wahr,

gestern war es alles klar,

heute ist es nicht mehr da.

Manchmal, weiss ich nicht, wo mir der Kopf steht,

wie das mit dem Leben geht,

wo ich finde, was ich suche,

und, was überhaupt ich nicht finden kann.

Heute will ich sterben und morgen…

Morgen die Welt retten.

2 Kommentare 24.2.07 17:27, kommentieren