Revolution


Die Augen verschlossen, die Lippen gepresst,
hinter dem rücken die Arme verschränkt.

Die Hände gebunden, die Nase verstopft,
starr auf den Asphalt den Blick gerichtet.

Die Knöchel gefesselt, die Gedanken gefangen,
stumpf alle Sinnesreize ignoriert.

So steht der Mensch da.
Und schweigt.

Ohne Regung wegschauen,
Angst vor der Wahrheit,
Zu Faul zu Tun,
kein Sinn für Zukunft.

„Revolution“ haben sie geschrieen,
„für eine bessere Welt“.
Sie haben es sich so einfach vorgestellt.

ZU einfach?

Der Mensch steht nur da.
Verschlossen, gepresst, verschränkt.
Gebunden, verstopft, gerichtet.
Gefesselt, gefangen, ignoriert.

So steht der Mensch da.
Und schweigt.
Die Freiheit vergessen im Alltag unserer Zeit.
Die Liebe missachtet.
Fehlende Leidenschaft für unsere Welt.

Nur eine Bewegung - und nein.

Der Mensch steht nur da.
Und schweigt

1.2.07 18:50

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